Willkommen

Immer mehr Menschen möchten in Deutschland studieren, da die Ausbildungsbedingungen gut sind und das Studium selbst nicht annähernd so viel kostet, wie in anderen Ländern. Jedes Bundesland besitzt mindestens eine Universität, auf der verschiedene Studiengänge studiert werden können.

Die Kosten eines Studiums

Die Studienkosten sind in Deutschland relativ gering gehalten, wobei es dennoch vereinzelt zu Studiengebühren kommen kann. Diese können von 375 bis 500 Euro gehen. An den meisten Universitäten muss jedoch nur ein Semesterbeitrag bezahlt werden. Dieser kostet generell zwischen 100 und 350 Euro. In diesem Beitrag ist eine Fahrkarte enthalten, mit deren Hilfe die Studenten kostenlos durch die Stadt fahren können. Zusätzliche Kosten können für die Anschaffung von Büchern anfallen. Es gibt an der Universität jedoch auch viele kostenlose Zusätze, wie zum Beispiel Semesterplaner oder Kopien, wodurch der Student etwas Geld sparen kann.

Studienfinanzierung durch BAföG und Kredite

In Deutschland gibt es eine Reihe an Möglichkeiten, um eine Studienfinanzierung erhalten zu können. Beim BAföG bekommt der Student einen vorher berechneten Geldbetrag monatlich auf sein Konto ausgezahlt. Die Höhe des Betrags ist vom Einkommen der Eltern abhängig. Nach einer gewissen Zeit nach dem Studium muss der Student 50 Prozent des BAföGs zurückzahlen. Die restlichen 50 Prozent bekommt er vom Staat geschenkt. Viele Institute bieten ebenfalls einen Studienkredit an, den Studenten zu günstigen Konditionen bekommen können. Dieser kann für mehrere Jahre abgeschlossen werden, damit das Studium nicht zur finanziellen Belastung wird.


Der Numerus Clausus

Wer einen Studienplatz in Deutschland möchte, der muss zunächst am Numerus Clausus vorbei. Bestimmte Fächer sind besonders beliebt, weshalb Studenten nur bis zu einem bestimmten Schnitt zugelassen werden. Dieser Schnitt ist jedes Jahr anders und hängt davon ab, welche Note der letzte zugelassene Bewerber gehabt hat. Einige Fächer, wie zum Beispiel Medizin, Pharmazie oder Jura haben einen besonders hohen NC-Wert. Der Numerus Clausus kann sich von Universität zu Universität unterscheiden. Viele Hochschulen bieten sogar Studienplätze ohne NC an, sodass eine einfache Einschreibung möglich ist. Bei einer Bewerbung für ein NC-Fach muss jedoch die Bewerbung rechtzeitig abgesendet werden. Bewerbungen sind für das Sommer- und Wintersemester möglich, wobei die meisten Studiengänge zum Wintersemester hin beginnen.



Die große Fächerauswahl

In Deutschland können sehr viele Studiengänge studiert werden. Viele dieser Fächer unterteilen sich nochmal in Unterfächer, sodass im Master spezielle Masterstudiengänge absolviert werden. Die meisten Universitäten haben auf das Bachelor- und Master-System umgestellt. Vereinzelt gibt es Studiengänge, die noch auf Staatsexamen laufen. Die einzelnen Universitäten bieten unterschiedliche Arten von Fächerkombinationen an. In einigen Bundesländern können gleich zwei Bachelor-Fächer gleichzeitig studiert werden. Einige Universitäten bieten anstatt dem Zwei-Bachelor-System ein Hauptfach mit einem zusätzlichen Nebenfach an.

Beratung und Vergünstigungen

Jede Universität besitzt eine Studienberatung, bei welcher sich die Studenten Hilfe holen können. Egal, ob nun Fragen zur Bewerbung oder gleich zum kompletten Studium, das Studienteam steht den Studenten immer zur Seite. In Deutschland gibt es nur eine spezielle Anzahl an Versuchen, um eine Studienleistung bestehen zu können. Das Prüfungsamt steht den Prüflingen ebenfalls zur Seite und hilft dabei, Fragen zu klären. Studenten in Deutschland erhalten unheimlich viele Vergünstigungen. Viele Zeitschriften bieten Abonnements günstiger an. Kino- oder Theaterbesuche fallen mit einem gültigen Semesterticket ebenfalls günstiger aus. An der Hochschule selbst gibt es eine Reihe an Clubs und Freizeitaktivitäten, die kostenlos durchgeführt werden können. Sprachkurse sind an vielen Universitäten kostenlos.

Ein Studium in Deutschland ist sehr lohnenswert und vor allem günstig. Die Hochschulen helfen den Studenten gerne während ihres Studiums und beraten sie. Die Fächerauswahl ist sehr groß und der Staat übernimmt ebenfalls Teile der Finanzierung.

Studium Gartenbau Schwerpunkt Pflanzen

Das Studium Gartenbau befasst sich mit der Pflanzenproduktion und allen damit einhergehenden Dienstleistungen. Darunter fallen beispielsweise der Vertrieb und Handel der Pflanzen. Damit verknüpft der Bachelorstudiengang die naturwissenschaftliche, mit der betriebswirtschaftlichen Seite. Wenn der Student seinen Bachelor abgeschlossen hat, bietet sich ihm außerdem die Möglichkeit sein Wissen in einem aufbauenden Masterstudium zu erweitern. Dies kann für erforderlich sein, wenn eine Tätigkeit in der Forschung und Lehre angestrebt wird. Die Möglichkeiten nach dem Studium sind jedoch ohnehin ausgesprochen vielfältig. Das breitgefächerte Fachwissen ermöglicht den Absolventen ein Arbeiten in sehr unterschiedlichen Bereichen. Neben der Wissenschaft und Forschung bietet sich natürlich auch der klassische Garten bau an. Jedoch beschäftigen auch zahlreiche große Unternehmen die so genannten Gartenbauingenieure.

Was ist Gartenbau?
Damit alles Wissenswerte zu dem Studium Gartenbau erläutert werden kann, muss zunächst eine Definition des Begriffs Gartenbau erfolgen. Dieser lässt sich in zwei Bereiche aufteilen. Diese sind der Produktionsgartenbau und der Dienstleistungsgartenbau.
Der Produktionsgartenbau beschäftigt sich mit der Erzeugung der Pflanzen. Ebenso ist ihre richtige Ernährung und Gestaltung wichtig. Besonders der Gemüse- und Obstbau, ebenso wie die Baumschulen und die Pflanzenzüchtung gehören zu diesem Bereich.
Der Dienstleistungsgartenbau umfasst hingegen die Floristik, die Innenraumbegrünung und den Bau von Friedhofsgärten. Die Gartenplanung und die Gestaltung stehen hier besonders im Vordergrund.

Die Studieninhalte und der Studienablauf
Nach der erfolgreichen Bewerbung an einer Hochschule oder Universität beginnt das Studium mit den Grundladen der Naturwissenschaften. Die ersten Einblicke in die Grundzüge des Gartenbaus folgen. Damit kann sichergestellt werden, dass alle Studenten auf den gleichen Wissensstand gebracht werden. Dafür sorgen meist Studienfächer, wie Biomathematik, Chemie, Physik, Zellbiologie, Botanik und Zoologie.
Nach den ersten zwei bis drei Studiensemestern wählt der Gartenbau Student seinen persönlichen Schwerpunkt. Hier bietet sich die Möglichkeit seinen persönlichen Interessen nachzugehen und sein Fachwissen zu vertiefen. Neben der Innenraumbegrünung, der Ökonomie oder dem ökologischen Anbau kann können auch die Pflanzen als Schwerpunkt gewählt werden.

Der Studienschwerpunkt Pflanzen
Im Studienschwerpunkt Pflanzen werden die Studenten sehr umfangreich über diverse Pflanzenarten informiert. Dies beginnt meist mit ihrer Herkunft und geht über, zu ihrer richtigen Pflege. Praktische Projektarbeiten sind dabei besonders wichtig, um den richtigen Umgang zu üben und auf die Eigenschaften der Pflanzenarten eingehen zu können. Auch Exkursionen, beispielsweise in zoologische Gärten stehen häufig auf dem Programm. In einem Praxissemester könne die erlangten Fähigkeiten und das angesammelte Wissen dann auch täglich unter Beweis gestellt werden.

An die Zukunft denken: Karriere und Gehalt
Das Studium Gartenbau dauert sieben Semester. Anschließend kann sich der Student noch für einen Masterstudiengang entscheiden, wenn er dies möchte. Dieser dauert durchschnittlich weitere vier Semester und öffnet meist die Türen zu höheren beruflichen Positionen oder zu Forschung und Lehre.
Die Möglichkeiten nach dem Studium sind jedoch auch mit einem Bachelorabschluss sehr vielfältig. Dies liegt vor allem daran, weil die Berufsaussichten sehr gut sind. Nur wenige Studenten entscheiden sich in Deutschland das Studium des Gartenbaus anzutreten. Es handelt sich somit eher um ein Nischenfach. Somit sind auch die Bewerberzahlen bei Stellenausschreibungen eher niedrig. Dies erhöht die Chancen der Absolventen auf einen spannenden und gut bezahlten Job natürlich. Wer sich für das Studium Gartenbau mit dem Schwerpunkt Pflanzen entscheidet, der hat vor allem in der gärtnerischen Produktion gute Perspektiven. Jedoch sind auch viele Stellen im Vertrieb, ebenso wie in der Logistik und im Marketing für Gartenbauingenieure vorgesehen. Ebenso besteht die Möglichkeit der Selbstständigkeit. Die gärtnerischen Dienstleistungen können sodann in der eigenen Baumschule unter Beweis gestellt werden.
Das Gehalt, mit dem die Absolventen nach ihren Studium rechnen können, hängt stark von ihrer Berufserfahrung ab. Je höher diese ist, desto höher ist meist auch das Gehalt. Dieses bewegt sich meist zwischen 2.800 € und 4.600 € brutto im Monat.

Die Hochschulen in Deutschland
Wer ein Gartenbaustudium mit dem Schwerpunkt Pflanzen beginnen möchte, kann sich an diversen Hochschulen dafür bewerben. Besonders beliebt ist dabei die Beuth Hochschule für Technik, mit ihrem Standort in Berlin. Auch die Universität Hannover darf sich jedes Jahr über zahlreiche Bewerber freuen. Der Master kann anschließend an der TU München oder in Erfurt an der Fachhochschule absolviert werden.

Das Gartenbau- Masterstudium
Wie bereits angesprochen, kann nach dem erfolgreichen Bachelorabschluss auch noch ein Masterstudium in Erwägung gezogen werden. Denn die Berufsaussichten werden dadurch noch zusätzlich verbessert. Unter dem Namen Gartenbauwissenschaft werden dabei die bisherigen Kenntnisse vertieft, was zwischen drei und vier Semester beansprucht. Die möglichen Spezialisierungen ermöglichen es den Studenten außerdem ein spezifisches Fachwissen aufzubauen.

Webverweise:

http://www.studieren-studium.com/studium/Gartenbau

http://www.ipm-essen.de/weltleitmesse/

http://www.pflanzenheld.de

https://www.hu-berlin.de/de/studium/beratung/angebot/sgb/gart

 

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